Integrative und medienpädagogische Projekte bei Radio Z

Radio Z ist auch eine Plattform für sogenannte soziale Minderheiten. Der Sender hat in den vergangenen Jahren immer wieder Projekte erfolgreich durchgeführt, die lange einzigartig in der bundesdeutschen Rundfunklandschaft waren. So senden bei uns seit über zehn Jahren behinderte und nicht-behinderte Menschen gemeinsam (Radio Handicap), SeniorInnen (Spätzünder) und Psychiatrieerfahrene (Durchgeknallt). In zeitlich befristeten Projekten wurde mit obdachlosen Jugendlichen, Kindern aus der Notwohnsiedlung Schafhof, Flüchtlingen und jugendlichen Sinti & Roma sowie mit Erwerbslosen (Peanuts) gearbeitet.

Seit vielen Jahren besteht eine Kindersendung, die mit unterschiedlichen Hort und Schülergruppen arbeitet (Kapong). Das neuste Jugendprojekt soll HauptschülerInnen aus Brennpunktschulen befähigen, einen qualifizierten Abschluss zu erwerben. Grundsatz der medienpädagogischen Arbeit bei Radio Z ist, die Betroffenen selbst zu Wort kommen zu lassen und zu selbständigem Arbeiten zu befähigen.

Als besonders erfolgreich sehen wir bei den Projekt-TeilnehmerInnen den Kompetenzerwerb in Technik und Journalismus, die Auseinandersetzung mit der persönlichen Situation und damit die Schaffung eines (Selbst-)Bewusstseins durch eigenes Engagement, sowie den Erwerb von Medienkompetenz, schulischer und beruflicher Qualifizierung.

Radio Z sendet außerdem wöchentlich ein Magazin für Strafgefangene und ihre Angehörigen (Strafzeit), mit Grußmöglichkeiten, Seelsorge und Informationen sowohl über den Strafvollzug als auch über Resozialisierungsmaßnahmen.